Berliner Generatoren für eine leistungsstarke Software

In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsvorhaben BIZWARE wurde durch ein Konsortium aus zwei Berliner Forschungseinrichtungen und acht Berliner Industriepartnern eine „Modell- und Softwarefabrik" entwickelt, mit der auf Basis domänenspezifischer Sprachen (DSL – Domain Specific Language) verschiedene Software-Anwendungen modelliert, generiert und ausgeführt werden können. Dabei wird das Ziel verfolgt, durch die Bereitstellung von innovativer Technologie und modernster Methodik die Phasen von Softwareentwicklungsprozessen zu automatisieren, um zum Beispiel Workflows zuerst graphikgestützt modellieren, anschließend ohne Mehraufwand bei der Programmierung generieren und schließlich an den Endanwender übergeben zu können.

Die im BIZWARE Wachstumskern konzipierten Forschungs- und Entwicklungsaufgaben lassen sich im Umfeld von MDA (engl. Model Driven Architecture) verorten. Allgemein versteht man unter MDA einen modellgetriebenen Softwareentwicklungsansatz, bei dem auf eine Phase der (graphischen) Software-Konzeption eine (semi-)automatisierte Softwareentwicklung mittels Softwaregeneratoren folgt. Der Vorteil dieses Ansatzes liegt in eben dieser automatisierten Softwareentwicklung, da nicht mehr jede Zeile Programmcode aufwändig geschrieben sondern von einem Generator bereitgestellt wird. Durch die Formalisierung und Automatisierung des Entwicklungsprozesses ergeben sich wiederum eine ganze Reihe an praktischen Vorteilen: Geringere Entwicklungszeiten, erhöhte Qualität des Softwarecodes durch Übereinstimmung von konzipiertem Modell und geschriebenem Code sowie Reduzierung von Komplexität in der Planungsphase durch abstrakte Modellierungskonzepte.

Im Forschungskonsortium vertretene Institutionen und Firmen:

TU Berlin Fraunhofer FOKUS adesso akquinet tech @spree
Cedavis ClinPath eTASK Klopotek
PI Informatik      

 

Förderträger

Impressum | Site Map | Printable View | © 2008 - 2016 BIZWARE